Maßnahmen
Das BTZ, Standort Bielefeld, bietet insgesamt zwei Maßnahmen an:
Eine Teilzeitvorförderung mit 12 Wochenstunden und einem vollschichtigen Integrationslehrgang.
Die Berufliche Teilzeitvorförderung mit integrierter betrieblicher Praxisphase
Die Rehabilitanden und Rehabilitandinnen nehmen 12 Stunden pro Woche (3 Stunden an 4 Tagen) vormittags an den verschiedenen Trainingsangeboten des bestehenden Programms (siehe Wochenprogramm) teil. Im Rahmen der Angebote nehmen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen an einem Modul zur Kompetenzfeststellung teil. Innerhalb dieses Angebotes werden durch (Online-)Testverfahren Merkmale wie Konzentrationsfähigkeit, kognitive Leistungsfähigkeit sowie berufliche Interessen erfasst.
Während der maximal 5-monatigen Teilzeitvorförderung erfolgen in regelmäßigen Abständen Förderplangespräche, die protokolliert werden und in den jeweiligen Teilnehmer-Akten abgelegt werden. Weiterhin gibt es regelmäßig Reha-Verlaufs-Gespräche mit den jeweiligen Reha-Beratern der Kostenträger, auch deren Protokolle werden dokumentiert.
Nach Ablauf der maximal 5-monatigen Teilzeitvorförderung, erfolgt eine Überleitung in die einmonatige betriebliche Praxisphase (Praktikum) in einem Betrieb des "allgemeinen Arbeitsmarktes".
Bei der Akquise dieser Betriebe wird sorgfältig darauf geachtet, dass eine Belastungserprobung der Rehabilitandinnen oder Rehabilitanden erfolgen und eine Berufswahl-/Arbeitsbereichs-Entscheidung getroffen oder vorbereitet werden kann. Nach 6 Monaten schließlich erfolgt in der Regel der Übergang in die vollschichtigen Trainingsformen des BTZ Gütersloh/Standort Bielefeld. Dieses kann das Training im BTZ Gütersloh bzw. der Integrationslehrgang des BTZ, Standort Bielefeld, (beides Vollzeitmaßnahmen) sein.
Der Integrationslehrgang
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nehmen 38 Stunden pro Woche an den verschiedenen Trainingsangeboten (s. u.) des bestehenden Programms teil. Innerhalb dieser Module wird im Rahmen der individuellen Kompetenzfeststellung ein Online-Testverfahren durchgeführt, sofern dieses nicht in der Teilzeitvorförderung erfolgt ist.
Im weiteren Verlauf der Maßnahme erfolgen bis zu drei Förderplangespräche, die entsprechend dokumentiert werden.
Während der Maßnahme erfolgt regelmäßig ein Informationsaustausch mit dem Kostenträger wie zum Beispiel bei Praktikumsaufnahme, Krankheit des Teilnehmers/der Teilnehmerin.
Im Rahmen des Integrationslehrgangs Bielefeld und des Vollzeittrainings Gütersloh sind individuell unterschiedlich verschiedene Praktika zur Wiedereingliederung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf dem Arbeitsmarkt vorgesehen. Die Praktika werden von den Pädagogischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit vorbereitet und selbstverständlich auch begleitet.
